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Schlagwort: Weingut Rieger

Beste Bioweine Baden-Württemberg 2012

Beste Bioweine Baden-Württemberg 2012

Die besten Bioweine aus Baden und Württemberg sind erstmals in einem gemeinsamen landesweiten Wettbewerb ermittelt und ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung war am Samstag 19.5.2012  in Freiburg. Dort wurden  auf der 17. ECOVIN – Messe ca. 300 ökologisch erzeugte Weine aus dem Land vorgestellt. Württemberg und Baden waren gleichmäßig vertreten. Insgesamt wurden 30 Preise verliehen.

Aus der Markgräfler Weinmachergruppe „Weingräfler“ waren erfolgreich:

1. Das Weingut Rieger aus Betberg erhielt drei Preise in der Kategorie:

Leichte, trockene Weißweine zu leichten Vorspeisen, Salat, Fisch & Meeresfrrüchte

für den besten

  • Weisser Gutedel trocken 
  • Weisser Burgunder trocken
  • Pinot Noir Blanc de noirs trocken 

Im Vordergrund der dreifache Preisträger Philipp Rieger bei einer Weinbergführung.

2. Das Weingut Ludwig Mißbach aus Ebringen erhielt zwei Preise für den besten

  • Chardonnay Kabinett trocken
  • Spätburgunder Rosé trocken  „Rosa Markgräfler“

Eine unabhängige Jury aus Fachleuten der Weinwirtschaft, Fachhändlern, Gastronomen und Weinfachjournalisten hat am 2. Mai 2012 in Freiburg rund 300 württembergische und badische Weine aus ökologischem Anbau verkostet und die Auswahl der Besten Bioweine Baden Württemberg des Jahres 2012 getroffen.   Die Besten Bioweine  wurden nach ihrer Eignung zur Begleitung eines Menüs kategorisiert und entsprechend bewertet.  Außerdem wurden Sonderpreise für Weine neuer pilzwiderstandsfähiger Rebsorten vergeben.

pb:ld

Bag in Box beim Weingut Rieger in Betberg

Bag in Box beim Weingut Rieger in Betberg

 Wein aus einem Kunststoffschlauch zapfen ? Für traditionsbewusste deutsche Verbraucher nicht vorstellbar.
Sie wollen Wein aus der Glasflasche mit einem Korken drauf. Das Ganze am liebsten dann möglichst billig und in einer besten Qualität. Dabei ist die
Anwendung der Doppelverpackung schon aus der Antike als Wein-Behälter aus Ziegenhaut bekannt.

Bag-in-Box – oder BiB – besteht aus einer zweiteiligen Verbundfolie,  konfektioniert  zu einem geruchsneutralen PE – Kunststoffschlauch mit Zapfhahn ummantelt von einem Pappkarton mit Tragegriff. Die äußere Folie ist gasdicht und besitzt eine hohe Reißfestigkeit.

Durch den Zapfhahn gelangt keine Luft an die Flüssigkeit. Nach dem Anzapfen bleibt der Wein in dem Vakuumbeutel  acht Wochen haltbar.  Das Mengenvolumen im Endverbraucherbereich wird i.d.R. von 3 und 5 oder 10 Liter je Einheit angeboten.

Erfunden hat die Bag -in -Box der ChemikerWilliam R. Scholle im Jahre 1955 in den USA. Hier werden über ein drittel der Trinkweine auf diese Weise vermarktet. Ebenso wird diese Art von Verpackung  in den skandinavischen Ländern , Australien, Neuseeland und Großbritannien akzeptiert. Immer mehr wird sich diese Verpackungsidee auf dem deutschen Markt durchsetzen. Mit ein Grund ist das gestiegene Umweltbewußtsein sowie eine junge Generation von Verbrauchern, die geprägt  sind, in Umweltthemen wie CO² Ausstoß und Materialwiederverwertung, optimierte Logistik und Ökobilanzen zu denken.

Laut  Ökobilanz  bietet die Wein-Box deutliche Vorteile gegenüber der Glasabfüllung. Im Vergleich von vier 0,75 ltr. Flaschen zu einer drei Liter Bag –in– Box entstehen :

  • 80% weniger Verpackungsmaterial durch
    Trennung der Einwegverpackung in Kartonage und Verbundfolienbeutel
  • 55% weniger CO² Emissionen in der Herstellung
  • 75%  weniger CO² Ausstoß beim Transport durch
    intelligente Palettierung

Weitere Vorteile gegenüber der Glasflasche sind :

  • das Nichtentstehen von Glasbruch und
    Korkfehlern
  • 1,5 kg weniger Gewicht pro Weinbox zum Tragen
  • akzeptiert bei Open Air Veranstaltungen
  • 50 % weniger Kosten alleine beim
    Materialeinsatz der Weinbox mit ca. 1,– € pro 3 Liter. Dagegen kosten 4
    Flaschen ( 0,75 ltr.) mit Kork und Etikett rund 2,– €.
  • Sofern nicht während der Glasabfüllung online
    etikettiert wird, entfällt bei der Wein-Box ein zweiter Arbeitsgang.
  • Ein Vielfaches an Werbe- und Informationsfläche
  • Oder: ein schlichter, von jeglichem Design –
    freier Pappkarton und mit einer Botschaft ausgestattet:

 

Zwei grüne Pfeile zeigen wo der Zapfhahn steckt. Und an der Seite aufgedruckt: „ Keine schweren, teuren Flaschen!“  Die Wein-Box für den ökologisch und ökonomisch bewussten Weingourmet. Die Berliner Weinimportfirma Wein & Vinos verkaufte in diesem einfachen Outfit schon 80.000 Boxen. Selbst beim Münchner Feinkosthändler Käfer stehen sie im Regal.

In Ergänzung zu einer Ökobilanz kommt aus den USA der CO² Carbon Footprint hinzu. Als erstes deutsches Weingut unterzog sich das Heitersheimer Weingut Zähringer dieser zwei Jahre dauernden Analysephase für einen CO² Fußabdruck. Dabei wurde eine Gesamtbelastung von 160 gr. / CO ² pro
Flasche Wein ermittelt. Bei Abfüllung in eine drei Liter Wein-Box können 80 gr./ CO² eingespart werden.

Abgefüllt in die Wein-Box  wurden im Jahre 2010 bereits 4,3 %   aller Weine. Weltweit beträgt das Wachstum des Bag – in – Box – Konzeptes über 10 %
jährlich. In Deutschland sind es  8 % jährlich
 Philipp Rieger ist ein junger 26 jähriger, talentierter Markgräfler Weinmacher vom Weingut Rieger in Betberg.

Vier Generationen leben auf dem Weingut und bewirtschaften eigene Rebberge um das kleine Dorf Betberg im Markgräflerland. Der Ausbau der Weine erfolgt im eigenen Keller.

Seit dem Jahre 2005 werden die Reben nach ECOVIN Richtlinien bearbeitet. Zudem hat das Weingut die Demeter Zertifizierung geschafft.

Konsequentes Qualitätsstreben führte zu besten Auszeichnungen. So ist der Ri Secco zum besten 2011er Bio-Perlwein Deutschlands gewählt worden. Der 2010er Weißer Burgunder trocken ist Bester Badischer Biowein, ebenso ein 2010er Pinot Noir –Blanc de Noirs –

Philipp Rieger ist Mitglied der „Generation Riesling“ und er gehört zur neunköpfigen Gruppe der innovativen Weingräfler
mit ihren drei Regioprodukten wie „Grüner, Rosa und Blauer Markgräfler“.

Mit dem Jahrgang 2010 wurde ergänzend  zur Flasche ein neuer Weg in der Weinverpackungsart eingeschlagen. Es gibt heuer eine 3 Liter Wein-Box
jeweils für einen:

  • 2010er Gutedel trocken mit 11 % vol. alc. zum
    Preis von € 12.50 ab Weingut.
  • 2009er Spätburgunder trocken mit 13 % vol.
    zum Preis von € 15.50 ab Weingut.

Die Rieger – Wein-Box ist schnörkellos mit einfachem Frontetikett und erklärendem Rückenetikett. Die praktischenMaße der Bag-in-Box mit : Breite 10 cm – Höhe 22,5 cm und Tiefe 15 cm  passen in die Türe des Kühlschrankes.

Mit einem Halbautomat und 2 Personen können ca. 300 Weinboxen pro Stunde abgefüllt werden. Zusammen mit der Einsparung in den Materialkosten ist die Wein-Box um 100 % günstiger als die Glasbefüllung. Genauso wichtig und lobenswert ist die Einsparung von Umweltbelastungen, denn wir müssen im Kleinen anfangen zu helfen, die Umweltsorgen um unseren blauen Planeten zu lindern.

Und Philipp Rieger ist sehr zufrieden mit der Akzeptanz und dem Abverkauf von Riegers – Wein-Box.

Das Weingut Rieger hat übrigens eine der urigsten Straußenwirtschaften im Markgräflerland. Geöffnet
ist wieder vom 1.9. bis 23.10.2011.

Weingut Rieger 79426 Buggingen-Betberg. www.weingutrieger.de

Diesen Bericht ist abgedruckt in dem badischen Magazin “ Wein & mehr…“ 12. Jahrgang / Herbst 2011

DWI Design Wettbewerb 2010

DWI Design Wettbewerb 2010

Sonderpreis 2010 des DWI  für ein Vermarktungskonzept “ Grüner Markgräfler “

Weinbaudomäne Oppenheim.   Neun Markgräfler Weinmacher und Willis Wein Idee – werden vom Deutschen Weininstitut GmbH mit dem  Sonderpreis im Design Wettbewerb ausgezeichnet.  Die Deutsche Weinprinzessin Isabell Kindle überreicht den Preis an:

Thomas Benz ( WG Hügelheim ) –  -Stephanie vom Weingut Schlumberger in Laufen – Berthold Willi  von Willis Wein Idee –  die Deutsche Weinprinzessin Isabell Kindle aus Kenzingen – und Philipp vom Weingut Rieger in Betberg.

Die Laudatio von Frau Monika Reule  lautet:

Sonderpreis: Grüner Markgräfler
Eine Marke zu kreieren und im Markt zu positionieren ist das Ziel vieler Weinvermarkter.
Neun Weinbaubetriebe aus dem Markgräfler Land vermarkten gemeinsam unter dem Namen „Grüner
Markgräfler“ auf der Basis der Rebsorte „Gutedel“ einen leichten Sommerwein als „Regionalmarke“.
Alle neun Betriebe ordnen sich den Qualitätsvorgaben und dem Erscheinungsbild unter. Jeder Betrieb
steht allerdings mit seinem Namen (Rückenetikett) für die Qualität ein. Das Erscheinungsbild ist
auffällig, in der Farbgebung provokant und entspricht dem eigenen Motto: lebendig, frisch und
unbekümmert.

Herzlichen Glückwunsch ebenfalls  an unsere Kollegen:

1. Preis Weingut Heitlinger, Östringen-Tiefenbach, Baden
2. Preis: Weingut Karl Kurt Bamberger & Sohn, Meddersheim, Nahe
3. Preis: Weingut Andreas Männle, Durbach, Baden
Sonderpreis: Ferdinand Pieroth (Innovationen im Etikettenbereich), Burg Layen, Nahe

Solche Wettbewerbe sind sinnvoll, effektiv und helfen dem deutschen Weinbau den Platz zu erreichen, den er mit seiner vorzüglichen Qualität auch international verdient hat.

Das ist zudem ein kleiner Fingerzeig zur Eintracht im Weinland Baden.  Besinnen wir uns auf unsere  Gaben und Stärken als Winzer und Weinmacher.  Die Globalisierung beginnt auch im eigenen Ländle.

Drei prämierte Betriebe kommen von aus Baden:

– dem Kraichgau, der Ortenau und dem Markgräflerland.

Danke an das Komitee und die Mannschaft um die Geschäftsführerin Frau Monika Reule und den würdigen Rahmen in der charmanten Weinbaudomäne Oppenheim.

Super Veranstaltung.