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Posts Tagged ‘Weingräfler’

haben sich  mit Beginn  der Saison 2016 / 2017 zusammengeschlossen. Das Weingut Zotz in Heitersheim ist ein renomiertes und bekanntes Unternehmen.


Im Jahre 1865 wurde das Weingut von Julius gegründet. Nach wie vor ist das Weingut Zotz ein Familienunternehmen  und wird  von Julian, Martin und Michael Zotz geleitet. Insgesamt werden 80 ha Reben bewirtschaftet.

Im Oktobe 2017 wurde das Weingut Zotz mit dem baden-württembergischen Staatsehrenpreis ausgezeichnet. Somit ist Zotz das erste Weingut im Markgräflerland mit dieser Auszeichnung. Über einen Zeitraum von drei Jahren wurden die Weine und die gesamtwirtschaftliche Leistung beurteilt und prämiert.

Z e h n  Weinbaubetriebe aus dem Markgräflerland sind dieser seit nunmehr neun Jahren tätigen  Weinmachergruppe angeschlossen. Den Gutedel als Kulturrebe aufzuwerten und zu zeigen, welches natürliche Potential in dieser knackigen Traube steckt ist, ihre Vision. Ihr Hauptprodukt kennt man am Markt als   –  den „Grüner Markgräfler“. Ein frischer, lebendiger und mit ca. 10 % vol. alc. leichter Frühlings- und Sommerweinein mit ca. 10 % vol. alc.

von links nach rechts:

Weingut Löffler – Wettelbrunn / Wein- und Sektgut Schweigler – Binzen / Weingut Schneider-Pfefferle – Heitersheim / Weingut Rainer Schlumberger – Laufen, Wein- und Hofgut Hügelheim / Weingut Zimmermann – Schliengen/ Weingut Rieger- Betberg, Weingut Lämmlin-Schindler – Mauchen/ Weingut Zotz – Heitersheim, Weingut A.Mißbach – Ebringen

www.weingraefler.de

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In welcher der drei Regionen wurde das aus dem Jahre 1988 stammende Foto aufgenommen ?Scanoriginal

A. Sundgau

B. Schweizer Jura

C. Markgräflerland

Die ersten drei richtigen Antworten erhalten jeweils drei Flaschen der

Alle-drei-Markgraefler-stehend scal „Weingräfler – Serie“

Einsendeschluss ist am 21.2.2014 .

Antwort bitte  über  Kommentar eingeben.

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weinrallye64

Prickeln ( engl.) to prick bedeutet stechen. Als Synonym verwendet,  bedeutet es : perlen – moussieren – sprudeln – .

An einem warmen Sommertag im Juni des Jahres 2007 saßen wir im Schatten eines Nussbaumes und freuten uns über das Leben bei  einer gekühlten Flasche Vinho Verde . Damals fragte ich: „warum trinken wir einen Wein aus Portugal, wo wir quasi in den Reben im Heitersheimer Maltesergarten leben und mit der Gutedeltraube ein solch leichter und lebendiger Wein herzustellen wäre“  ? .

 In dem talentierten Biowinzer und Weinmacher Daniel Feuerstein aus Heitersheim, fand ich einen mutigen Pionier, der die Idee von einem „leichten und moussierenden stillen Wein“ in die Praxis  umsetzte. Das Badische Weinmagazin schrieb damals: Badens Antwort auf Vinho Verde heißt: „Grüner Markgräfler“. Neuer Dateiname_48

Dieser geschützte Markenname steht für einen frischen, unbekümmerten, einfachen und dennoch filigranen Tropfen. Die Gutedel-Trauben unterliegen einer Ertragsbeschränkung von 75 kg / ar und werden von Hand gelesen. Der Gutedel erreicht seine physiologische Reife mit 70 – 74 Öchslegraden. Ohne Anreicherung mit Zucker  vergären die Hefebakterien den in den Trauben gespeicherten Zuckeranteil in Alkohol mit 10 % vol. Durch einen schonenden Ausbau wird die bei der Gärung entstehende endogene  Kohlensäure mit bis zu 1,7 gr. / l   im Wein gebunden. Zusätzlich werden bis zu 0,2 gr. / l   CO² imprägniert. Somit erreicht der  Stillwein etwa 1,9 gr. / l = 1 bar Kohlesäureüberdruck.

Seit dem Jahre 2008 gibt es im Markgräflerland die Weinmachergruppe der „Weingräfler“ . 300WinzerGruppeNeun

Diese hat sich aus acht Weingüter, einer kleinen Winzergenossenschaft sowie aus meiner Person formiert . Uns verbindet die Liebe zum Ländle und zu leichten, filigranen Weinen für unbekümmerten Genuss. Unser Ziel ist es, das Markgräflerland als liebenswerte Region bekannter zu machen. Aus diesem Grunde tragen unsere Spezialitäten die Bezeichnung: Grüner Markgräfler – Blauer Markgräfler – Rosa Markgräfler . Die neun Winzerbetriebe ordnen sich den Qualitätsvorgaben und einem einheitlichen Erscheinungsbild unter. Alle Schritte von der Weinlese über die Vinifizierung bis hin zur Abfüllung werden sorgfältig miteinander abgestimmt ab. Die Weine spiegeln die Vielfalt von Boden und Mikroklima wieder und sind geprägt durch die persönliche Handschrift des jeweiligen Weinmachers. Jeder von ihnen steht mit seinem Namen auf dem Rückenetikett und bürgt für seine Qualität.

Die Weinexpertin  und Sommelière Natalie Lumpp hat drei von insgesamt neun “Grüner Markgräfler” 2011er  getestet.

Weingut Wolfgang Löffler – Staufen – Wettelbrunn –

Ganz frisch, leicht, fruchtig und er duftet wie frische Kräuter und Melonen. Im Gaumen bekommt er mehr Minze, und er trinkt sich ganz leicht – ideal auch an heißeren Tagen. Ich empfehle ihn zum Spargesalat mit Cottage Cheese.

10 % vol. Alc.       4,4 g/l RZ        5,8 g / l Säure

Weingut Lämmlin – Schindler – Mauchen –

wirkt kerniger und bringt mehr den typischen Gutedelduft von Mandeln und Nüssen mit. Im Gaumen behält er alles, was er im Duft versprochen hat! Ganz prima zu den Spargeln mit Pesto und Ei.

10,0 % vol. Alc.      4, 7 gr / l RZ       5.8 gr / l Säure

Winzergenossenschaft Hügelheim

Und dieser 2010er Grüner Markgräfler hat den unglaublich grünen Duft von Äpfeln und Birnen. Im Mund kommen mehr kräuterige Aromen durch. Probieren Sie ihn z.B. zum gekräuterten Spargel im Wok oder zum grünen Spargel.

9,8 % vol. alc.     5,5 gr / l  RZ      5,8 gr / l Säure

Und  der Kommentar zum 2012er von Peter Ladinig – Sommelier

Spiegelt er wirklich die Idee?

Absolut! Dieser Gutedel zeigt sich in der Nase bereits frisch, fruchtig nach Erdbeeren, etwas Kräuter und Heu. Bereits alleine beim Aroma bekommt man bereits Lust auf den ersten Schluck. Am Gaumen präsentiert er sich frisch, leicht, aber dennoch nicht plump, sondern sehr aktiv. Das Spiel zwischen Säure, Alkohol und Frucht machen Spaß. Da greift man sehr gern zu einem weiteren Glas. Bei einem Alkoholgehalt von 10 Vol.-% ist dies auch kein Problem. Ich finde, er eignet sich sehr gut als Aperitif, und natürlich auch zum Sologenuss.

BW

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Chance für ein künftiges „Markgräfler – Rheinland“ ??

Um das Für und Wider zum Anbaustopp ist alles gesagt und geschrieben worden. Ich nehme die Weinrallye 63 zum Anlass, ein Szenario am Beispiel für das Markgräflerland durchzudenken, wie es wäre, wenn der Anbaustopp fällt.

Szenario:

Der Deutsche Weinbauverband und die Mehrheit der Weinbaubetriebe hatten sich immer wieder für den Erhalt des Anbaustopps, der seit 1976 gilt, ausgesprochen. “Die Kommission hat die Entscheidung gegen die Winzer getroffen”, Mit der Reform der EU-Weinmarktordnung könnten Winzer ab  2015 auf neuen Flächen ohne spezielle Genehmigungen Reben anpflanzen. Eine Festlegung, wie viele Hektar ein Winzer bepflanzen darf, fallen ebenfalls weg.

Der Badische Weinbauverband um Peter Wohlfarth befürchtet dann:

  • die Zerstörung einer Kulturlandschaft
  • Verschwinden der  Steillagen
  • Qualitäts- und Preisverlust
  • ausbleibende Touristen
  • Ausländische Investoren
  • Ackerflächen taugen nur für Maisanbau

Aus meiner Denkweise als nur Weinliebhaber :

Jede negative Seite hat ein Pro auf der Gegenseite.

  • Denken wir in unserem Markgräflerland an die verstärkt auftretenden Hitzeperioden. Die klimatische Veränderung hat schon längst begonnen. Es laufen wissenschaftliche Untersuchungen zu der Wasserverfügbarkeit von Wäldern in Baden-Württemberg.
  • es gibt wissenschaftliche Aussagen zu Untersuchungen,  die vorausschauend eine Trockenperiode speziell im Markgräflerland als wahrscheinlich annehmen. So die Vorboten der Jahre 2003, 2009 und 2011 mit der Sondergenehmigung zur Zugabe von Weinsäure.
  • In der Vorbergzone kann man selten bewässern. Also besteht die Notwendigkeit für bestimmte Rebsorten in das neue „Markgräfler – Rheinland ” umzusiedeln”. Menschen aus ausgetrockneten afrikanischen Ländern  migrieren, das heißt sie wandern dorthin wo es Wasser gibt und grün ist.
    • Wir können inzwischen Trocken- und Stressschäden an bestimmten Rebsorten beobachten.  Gerade unsere geliebte Heimatsorte, der Gutedel, braucht einen feuchten Untergrund. Findet sie dort dann ihren neuen Lebensraum, wie der Fendant auf kargen Kiesel – und Sandböden im Rhonetal ?
    • Die besten Weine der Welt wie z.B. Pétrus im Bordeaux Gebiet oder Reben in der Region “entre deux meres“  – an den Flüssen Garonne und Dordogne – gedeihen auf Kies-Sand-Tonböden
    • Nutzen wir Markgräfler schon heute die Chance zur Veränderung. Prüfen wir die Bodenverhältnisse für neue Rebgärten und die Rechtsbedingungen in einem FFH – Fauna-Flora-Habitat – Schutzgebiet.
    • Schaffung eines  Rebgut-Feldversuches auf geeigneten Böden im fruchtbaren Oberrheingraben. Feststellung welche Rebsorten das Markgräfler-Rheinland-Klima vertragen; mit hohen Tages- und tiefen Nachttemperaturen sowie Nebel. Jedoch verfügbarem Wasser ab 6 Metern Tiefe.
    • Im Kristall Weingut in Namibia wachsen unter schwierigen Bedingungen die Rebsorten Colombard und Ruby Cabernet.
    • Überwiegend und aus topographischer Ordnung heraus steht ein Großteil der Markgräfler Reben nicht konform mit der Windrichtung aus Südwest,  sprich der Burgunder – Pforte.
    • Richtet man die neuen Rebanlagen in Windrichtung aus, so werden die Rebzeilen optimal durchlüftet, Unwetter prallen nicht breitseitig auf die Gewächse und Trauben. Folglich fallen einige Spritzdurchgänge weg; ebenso nimmt analog die Bodenverdichtung ab. Die Sonneneinstrahlung ist mit dieser Südwest- Ausrichtung am natürlichsten. Es bietet sich ebenso eine Zeilenbreite von 160 cm für eine optimal ausgerichtete Beschattung an.
    • Modernster Maschineneinsatz ist in langen Rebzeilen möglich und somit im Wettbewerb mit ausländischen Produkten von Vorteil.
    • Nicht überall in der Vorbergzone betreiben wir einen sorgfältigen Qualitätsweinbau. Mit Roundup totgespritzte Rebzeilen, voll entlaubte Traubenzonen animieren keinesfalls den Touristen zu einem Urlaub. Lesende Vollernter frühmorgens um 4 Uhr vermitteln nicht unbedingt ein Herbstgefühl.
    • Um den Qualitätsweinbau zu forcieren, bedarf es einer ergänzenden Weinbergpflege. Beispielhaft ist  die von Hans – Peter Schmidt beschriebene 10 er Charta zur Biodiversität.
    • weininteressierte Touristen sind mit einer lebendigen Artenvielfalt zu begeistern. Wein-Wanderungen und Weinanimationen sind leichter durchzuführen.
    • Diskutieren und nutzen wir Einheimischen die sich bietende Chance zu einem neuen Markgräfler – Rheinland. Dem globalen Wettbewerb kann sich auch das Markgräflerland nicht entziehen.
    • Zudem sollten wir uns auf mehr Gemeinsamkeit in der deutschen Weinwirtschaft konzentrieren. Beginnen wir im Kleinen – im Markgräflerland –  und ohne gegenseitige Neidgefühle. Ein gutes Beispiel geben die von mir im Jahre 2009 gegründete Weinmachergruppe der „Weingräfler“.
    • pbWinzerGruppeNeun

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 Wein aus einem Kunststoffschlauch zapfen ? Für traditionsbewusste deutsche Verbraucher nicht vorstellbar.
Sie wollen Wein aus der Glasflasche mit einem Korken drauf. Das Ganze am liebsten dann möglichst billig und in einer besten Qualität. Dabei ist die
Anwendung der Doppelverpackung schon aus der Antike als Wein-Behälter aus Ziegenhaut bekannt.

Bag-in-Box – oder BiB – besteht aus einer zweiteiligen Verbundfolie,  konfektioniert  zu einem geruchsneutralen PE – Kunststoffschlauch mit Zapfhahn ummantelt von einem Pappkarton mit Tragegriff. Die äußere Folie ist gasdicht und besitzt eine hohe Reißfestigkeit.

Durch den Zapfhahn gelangt keine Luft an die Flüssigkeit. Nach dem Anzapfen bleibt der Wein in dem Vakuumbeutel  acht Wochen haltbar.  Das Mengenvolumen im Endverbraucherbereich wird i.d.R. von 3 und 5 oder 10 Liter je Einheit angeboten.

Erfunden hat die Bag -in -Box der ChemikerWilliam R. Scholle im Jahre 1955 in den USA. Hier werden über ein drittel der Trinkweine auf diese Weise vermarktet. Ebenso wird diese Art von Verpackung  in den skandinavischen Ländern , Australien, Neuseeland und Großbritannien akzeptiert. Immer mehr wird sich diese Verpackungsidee auf dem deutschen Markt durchsetzen. Mit ein Grund ist das gestiegene Umweltbewußtsein sowie eine junge Generation von Verbrauchern, die geprägt  sind, in Umweltthemen wie CO² Ausstoß und Materialwiederverwertung, optimierte Logistik und Ökobilanzen zu denken.

Laut  Ökobilanz  bietet die Wein-Box deutliche Vorteile gegenüber der Glasabfüllung. Im Vergleich von vier 0,75 ltr. Flaschen zu einer drei Liter Bag –in– Box entstehen :

  • 80% weniger Verpackungsmaterial durch
    Trennung der Einwegverpackung in Kartonage und Verbundfolienbeutel
  • 55% weniger CO² Emissionen in der Herstellung
  • 75%  weniger CO² Ausstoß beim Transport durch
    intelligente Palettierung

Weitere Vorteile gegenüber der Glasflasche sind :

  • das Nichtentstehen von Glasbruch und
    Korkfehlern
  • 1,5 kg weniger Gewicht pro Weinbox zum Tragen
  • akzeptiert bei Open Air Veranstaltungen
  • 50 % weniger Kosten alleine beim
    Materialeinsatz der Weinbox mit ca. 1,– € pro 3 Liter. Dagegen kosten 4
    Flaschen ( 0,75 ltr.) mit Kork und Etikett rund 2,– €.
  • Sofern nicht während der Glasabfüllung online
    etikettiert wird, entfällt bei der Wein-Box ein zweiter Arbeitsgang.
  • Ein Vielfaches an Werbe- und Informationsfläche
  • Oder: ein schlichter, von jeglichem Design –
    freier Pappkarton und mit einer Botschaft ausgestattet:

 

Zwei grüne Pfeile zeigen wo der Zapfhahn steckt. Und an der Seite aufgedruckt: „ Keine schweren, teuren Flaschen!“  Die Wein-Box für den ökologisch und ökonomisch bewussten Weingourmet. Die Berliner Weinimportfirma Wein & Vinos verkaufte in diesem einfachen Outfit schon 80.000 Boxen. Selbst beim Münchner Feinkosthändler Käfer stehen sie im Regal.

In Ergänzung zu einer Ökobilanz kommt aus den USA der CO² Carbon Footprint hinzu. Als erstes deutsches Weingut unterzog sich das Heitersheimer Weingut Zähringer dieser zwei Jahre dauernden Analysephase für einen CO² Fußabdruck. Dabei wurde eine Gesamtbelastung von 160 gr. / CO ² pro
Flasche Wein ermittelt. Bei Abfüllung in eine drei Liter Wein-Box können 80 gr./ CO² eingespart werden.

Abgefüllt in die Wein-Box  wurden im Jahre 2010 bereits 4,3 %   aller Weine. Weltweit beträgt das Wachstum des Bag – in – Box – Konzeptes über 10 %
jährlich. In Deutschland sind es  8 % jährlich
 Philipp Rieger ist ein junger 26 jähriger, talentierter Markgräfler Weinmacher vom Weingut Rieger in Betberg.

Vier Generationen leben auf dem Weingut und bewirtschaften eigene Rebberge um das kleine Dorf Betberg im Markgräflerland. Der Ausbau der Weine erfolgt im eigenen Keller.

Seit dem Jahre 2005 werden die Reben nach ECOVIN Richtlinien bearbeitet. Zudem hat das Weingut die Demeter Zertifizierung geschafft.

Konsequentes Qualitätsstreben führte zu besten Auszeichnungen. So ist der Ri Secco zum besten 2011er Bio-Perlwein Deutschlands gewählt worden. Der 2010er Weißer Burgunder trocken ist Bester Badischer Biowein, ebenso ein 2010er Pinot Noir –Blanc de Noirs –

Philipp Rieger ist Mitglied der „Generation Riesling“ und er gehört zur neunköpfigen Gruppe der innovativen Weingräfler
mit ihren drei Regioprodukten wie „Grüner, Rosa und Blauer Markgräfler“.

Mit dem Jahrgang 2010 wurde ergänzend  zur Flasche ein neuer Weg in der Weinverpackungsart eingeschlagen. Es gibt heuer eine 3 Liter Wein-Box
jeweils für einen:

  • 2010er Gutedel trocken mit 11 % vol. alc. zum
    Preis von € 12.50 ab Weingut.
  • 2009er Spätburgunder trocken mit 13 % vol.
    zum Preis von € 15.50 ab Weingut.

Die Rieger – Wein-Box ist schnörkellos mit einfachem Frontetikett und erklärendem Rückenetikett. Die praktischenMaße der Bag-in-Box mit : Breite 10 cm – Höhe 22,5 cm und Tiefe 15 cm  passen in die Türe des Kühlschrankes.

Mit einem Halbautomat und 2 Personen können ca. 300 Weinboxen pro Stunde abgefüllt werden. Zusammen mit der Einsparung in den Materialkosten ist die Wein-Box um 100 % günstiger als die Glasbefüllung. Genauso wichtig und lobenswert ist die Einsparung von Umweltbelastungen, denn wir müssen im Kleinen anfangen zu helfen, die Umweltsorgen um unseren blauen Planeten zu lindern.

Und Philipp Rieger ist sehr zufrieden mit der Akzeptanz und dem Abverkauf von Riegers – Wein-Box.

Das Weingut Rieger hat übrigens eine der urigsten Straußenwirtschaften im Markgräflerland. Geöffnet
ist wieder vom 1.9. bis 23.10.2011.

Weingut Rieger 79426 Buggingen-Betberg. www.weingutrieger.de

Diesen Bericht ist abgedruckt in dem badischen Magazin “ Wein & mehr…“ 12. Jahrgang / Herbst 2011

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Weingräfler starten in die neue Saison

Mit Markenweinen die Region bekannt machen

STAUFEN. Mit der Präsentation eines spritzigen Rosés haben die „Weingräfler“ ihre vierte Saison eröffnet. Der Verbund von acht Weingütern und einer Winzergenossenschaft will das Markgräflerland weinkulinarisch als Marke etablieren. Das gelingt immer erfolgreicher – da bleibt sogar noch etwas für einen guten Zweck hängen. 2 000 Euro für die Stiftung zur Erhaltung der historischen Altstadt Staufen konnte Staufens Bürgermeisterstellvertreter Helmut Zimmermann am Freitagabend von den Weingräflern in Empfang nehmen.“Wer kennt in Hamburg schon das Markgräflerland?“ Für einen leidenschaftlichen Markgräfler wie Berthold Willi ist das eine schmerzliche Frage. Oder sollte man sagen: Es war eine schmerzliche Frage? Denn der Heitersheimer wollte sich nicht damit abfinden, dass Hebels „Paradiesgarten“ ein Schattendasein fristen muss. Wein als Botschafter für das Markgräflerland – dieser Grundgedanke liegt nahe. Und doch hat Willi eine Idee mit besonderem Charme daraus gestrickt, die, wie er betont, in dieser Form in Deutschland einmalig sei – und die immer erfolgreicher funktioniert.

Berthold Willi, selbst kein Winzer, dafür Weinfreund und Weinfachmann, hat mit seinen weinerzeugenden Mitstreitern einen Spagat gewagt: Sie kreieren Markenweine – es gibt den Grünen, den Blauen und nun eben auch den Rosa Markgräfler –, die alle ein spezifisches Geschmacksbild aufweisen sollen. Und doch werden die Weine der einzelnen Erzeuger nicht in einen Topf geschüttet, sondern von jedem Winzer separat gemacht, so dass auch eine gewisse Individualität erhalten bleibt. Die Grundregeln freilich sind klar – und die lauten zusammengefasst: Trauben von hoher Qualität sollen einen leichten, spritzigen Wein erzeugen, der mit einem Hauch von Kohlensäure vor allem in der warmen Jahreszeit zum Genuss wird. Inspiration, so Willi, war der portugiesische Vinho verde, dessen Bezeichnung „grün“ weniger auf die Farbe des Weins abzielt als vielmehr auf seine Jugendlichkeit.Angefangen haben die neun Erzeuger, die sich von Lörrach-Tüllingen bis Ebringen quer über das ganze Markgräflerland verteilen, 2008 mit einem – wie sollte es anders sein – Gutedel. Der Grüne Markgräfler wurde schnell zum Erfolg, sicher nicht nur wegen des Inhalts der Flasche, sondern auch aufgrund des klaren, zeitgemäßen Designs. Etwas weniger rund, gibt Berthold Willi zu, lief der Blaue Markgräfler, ein leichter Spätburgunder. Was wohl vor allem damit zusammenhängen dürfte, dass viele Genießer mit Rotwein eine gewisse Schwere verbinden, und es sich noch nicht genügend herumgesprochen hat, dass ein leichter Roter, gut angekühlt, eine überaus feine Sache zum Beispiel bei einem Grillabend sein kann. Mit dem jüngsten Kind, dem Rosa Markgräfler, dürfte man nun wieder einen Verkaufsschlager im Sortiment haben – liegen Rosé-Weine doch gerade im Trend. Mit insgesamt 27 000 Flaschen hat man angefangen, in diesem Jahr sollen 90 000 flüssige Markgräfler in den Verkauf gelangen. 

Die Weingräfler haben sich, wie Willi berichtet, über die Erzeugung ihrer Markgräfler hinaus inzwischen zu einer harmonischen Gemeinschaft entwickelt. Man treffe sich regelmäßig, lerne voneinander und tausche sich über innovative Ideen für Weinberg und Keller aus. Dass es um mehr geht als um Wein, machte auch Heidi Schwarz-Schindler vom Mauchener Weingut Lämmlin-Schindler am Freitagabend im Stubenhaus deutlich, als sie die Präsentation der Erzeuger mit der Idee verband, diese auf einer ausgedehnten Fahrradtour (zur Not auch per Auto) durchs Markgräflerland zu besuchen und dabei die Schönheit der Region zu erfahren.

Weil die Weingräfler mit Herz Markgräfler sein wollen, zwacken sie zudem von jeder verkauften Flasche ein paar Cent ab, die an wohltätige Zwecke gehen sollen, die ebenfalls mit der Region verknüpft sind. In diesem Jahr dürfte die Wahl nicht so schwer gefallen sein – 2 000 Euro hatten die Winzer für die Stiftung zur Erhaltung der Staufener Altstadt im Gepäck. Bei der Übergabe erklärte Stephanie Schlumberger vom Laufener Weingut Rainer Schlumberger: „Staufen hat für uns Markgräfler einen unschätzbaren Stellenwert. Wie oft hat jeder von uns auf Weinmessen schon gehört: Ach, Sie kommen daher, wo Staufen ist … Staufen ist das, was wir auch von unseren Weinen gerne hätten: Staufen ist in aller Munde – und das nicht erst seit dem Herbst 2007.“Info: Die Weingräfler – das sind die Weingüter Mißbach (Ebringen), Löffler (Wettelbrunn), Schneider (Heitersheim), Rieger (Betberg), Rainer Schlumberger (Laufen), Lämmlin-Schindler (Mauchen), Zimmermann (Schliengen), Ruser (Tüllingen) sowie die WG Hügelheim und Berthold Willi als Koordinator. Infos im Internet unter http://www.weingraefler.de

Entnommen aus der Badischen Zeitung vom 13.4.2011. Bericht Huber

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Die Weingräfler eröffnen ihre Wein Saison am 8.4.2011 um 19 Uhr im Stubenhaus zu Staufen.

Als überzeugte Markgräfler unterstützen die Weingräfler in jedem Jahr Markgräfler Kulturgüter. Im letzten Jahr wurde das Markgräfler Museum bedacht. Zur Saisoneröffnung wird eine Spende an die „Stiftung zur Erhaltung der historischen Altstadt Staufen“ übergeben.

Die Weingräfler freuen sich auf  Ihre geschätzte Anwesenheit.

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