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Schlagwort: Phenole

Phenole und Alkohol im Wein

Phenole und Alkohol im Wein

– in der Prävention und Therapie – ?

Bekannt sind:

  • Phenole im Wein haben vorbeugende Wirkung auf die Blutverdünnung und die Cholesterinwerte.
  •  Rotwein hemmt die Bildung von Karies und mindert die Gefahr von Trombosen.
  • Antibakterielle Wirkung im Darm durch Polyphenole
  • Die schützenden Effekte werden vor allem den Polyphenolen zugeschrieben, die freie Radikale fixieren, mit Enzymen wechselwirken und somit das Immunsystem stärken.

Neue Forschungsergebnisse im Fachmagazin „American Journal of Nutrition „

  • Ateriosklerose  und Gefäßentzündung bedingen einander. An gesunden Blutgefäßwänden hat die Aterienverkalkung so gut wie keine Chance.
  • Bei chronischer Entzündung bilden sich Adhäsionsmoleküle, die das Andocken  von Ablagerungen zulassen.
  • Zusätzliche Ausschüttung von Botenstoffen wie  Zytokine, locken die weißen Blutzellen des Immunsystem die Leukozyten in die Falle. Diese wiederum fördern den Entzündungsprozess.
  • Polyphenole und Alkohol im Rotwein hemmen die Bildung von Leukozyten – Adhäsionsmolekülen wie das E-Selektin und dem entzündungsfördernden Interleukin 6. (siehe ausführlich unter klick in Quellen)
  • Alkohol und Phenole vermindern unabhängig voneinander weitere spezifische Entzündungsfaktoren wie das Zytokin MCP-1.
  • dies ist ein möglicher Ansatz für die Forschung: Rotwein als Prävention und Therapie  bei Gefäßerkrankungen.

Mäßiger Genuss ist Voraussetzung

  • für eine positive Auswirkung bei der Frau 20 gr. Alc. /  und beim Mann 40 gr. Alc. täglich max.
  • Umrechnungsfaktor von % vol. alc zu Alkohol in Gramm ist : 8 mal vol. % =  gr. / liter oder 1 % vol. = 8 gr. / liter
  • Ein Liter Wein mit 10 % vol. alc = 80 gr . / ein Liter mit 13 % vol.alc = 104 gr.

Quellenangabe.

Die Rolle von Adhäsionsmolekülen bei entzündlichen Krankheiten (klick)

Der Deutsche Weinbau - Heft 19/12 Dr. Claudia Stein-Hammer
Die Deutsche Weinakademie informiert regelmäßig in "DER DEUTSCHE WEINBAU" zu Wein und Gesundheit im Allgemeinen und Speziellen.
Rodrigo  & Bosco 2006; Singh et al., 2008).

B:vd