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Kategorie: Weinverkostungen

Badische Weinprämierung 2015

Badische Weinprämierung 2015

derzeit fanden in allen Weinbaubetrieben Pämierungsfeiern statt. So auch beim Badischen Weinbauverband am 5.11.2015.

An der Prämierung nahmen fast alle badischen Winzergenossenschaften teil. Doch während  viele prominente Weingüter aus der Ortenau ihre Weine zur Bewertung einreichten, hielten sich die Kaiserstühler und Markgräfler zurück.

Insgesamt haben 114 Betriebe ihre Weine zur Verkostung eingereicht.

So ist es nicht verwunderlich, dass aus der Ortenau 7  der 15 Ehrenpreisträger und 8 der 10 besten Rotweine kommen.

Bei den Top 10 der Weißweine trocken ist nur ein Kaiserstühler Grauburgunder zu finden.

Das Markgräflerland bringt zwei Weine unter die Top 10:

Kategorie edelsüß: 2011 er Gutedel Trockenbeerenauslese,  Weingut Löffler Ballrechten – Dottingen

Kategorie Weiß trocken: Heitersheimer Maltesergarten Exklusiv – Sauvignon blanc Qualitätswein trocken , Weingut Zotz Heitersheim

Insgesamt wurden 2.810 Weine geprüft und 1387 mit einer goldenen und 590 mit einer silbernen Medaille versehen.  Immerhin wurden 30 %  nicht prämiert.

Ausgezeichnet   wurden außerdem 97 Badische Winzersekte.

Bundesweit wurden   14,2 Mio. Flaschen mit Prämierungszeichen ausgestattet, dies entspricht einer Weinmenge von ca. 10,6 Mio. Liter. Gemessen an den Weinen, die im Jahr 2015 als Qualitätsweine und Prädikatsweine voraussichtlich amtlich geprüft werden (ca. 12.500 Weine mit ca. 104 Mio. Liter) machen die 2015 prämierten Weine einen Anteil von 10,2% aus.

Die Verleihung von Gold- und Silbermedaillen soll dem Kunden eine Orientierungshilfe bieten. Marketingtechnisch gibt es hier offensichtlich unterschiedliche Auffassungen. Wie sonst kommt die badische Weinwerbung dazu in ihren Radiospots zu verkünden, auf die Prämierung komme es nicht an?  Der hierdurch verunsicherte  und gewöhnliche Verbraucher sagt sich dann, ist doch alles gleich; und greift nach dem Liter Gutedel für € 1.99.

Ganz besonders möchte ich mit Stolz verkünden, dass  das Weingut Löffler in Staufen – Wettelbrunn, als  „Bester Markgräfler Weinbaubetrieb 2015“ ausgezeichnet wurde. Bereits in den Jahren 2011, 2014 und 2014 wurde diese Ehrung zugesprochen.  Solch eine wiederholende Leistung ist nur mit einer konstanten und konsequenten Betriebskultur zu erreichen. In diesem Jahr wurden 21 Gold- und 2 Silbermedaillen prämiert. Wir Weingräfler möchten unserem Mitglied Wolfgang Löffler und seinem Familienverbund  ganz herzlich  zu dieser tollen Auszeichnung gratulieren.

Prämierung 2015 hier Ergebnisse anklicken.

Bv

 

 

 

 

Trocken als Weinbegriff seit wann?

Trocken als Weinbegriff seit wann?

Frage aus einem Beitrag vom Mai dieses Jahres:

Seit wann gibt es den Weinbegriff “trocken”. Antwort bitte mit Quellenangabe.

Eigentlich kennt bzw. verwendet jeder Weinkonsument diesen Begriff „trocken“. Seit wann er erstmals verwendet wurde, hat leider nur eine Person interessiert.

Ella aus Heitersheim  erhält für Ihre Antwort einen Preis mit drei Flaschen Wein aus der Weingräfler-Serie.

Ihre Antwort:

Die Bezeichnung ” trocken” gibt es seit dem neuen Weingesetz von Anfang der siebziger Jahre. Die Weine wurden vorher “naturrein” benannt. Quelle: Josef Rupp

Auflösung:

In meinen Recherchen habe ich „trocken“ in Verbindung mit Wein erstmals im Jahre 1868 entdeckt. Quelle: Conversations – Lexikon , Fünfzehnter Band. Leipzig. Brockhaus

Was bedeutet trocken?

ist grob erklärt die  Bezeichnung für einen Wein mit sehr geringen Restzuckergehalt i.d.R. 1 – 2 g/l

Als “trocken” wurden ursprünglich Weine bezeichnet, die herb und säuerlich sind. Solche Flüssigkeiten erzeugen im Gaumen eine austrocknende Wirkung. Dieser Geschmackseindruck entsteht vor allem bei durchgegorenen Weinen.

Das Weingesetz schreibt für „trocken“ vor: 

Restzuckergehalt bis max. 4 g/l oder max. 9 g/l und der in g/l Weinsäure ausgedrückte Gesamtsäuregehalt bis zu 2 g/l niedriger ist als der Restzucker.

Formel: Säure + 2 bis höchstens 9 g/l Restzucker

 

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LAGREIN – aus Mazzon – Alto Adige

LAGREIN – aus Mazzon – Alto Adige

ein wunderschöner Waalweg trennt die Meraner Teilgemeinden Ober- und Untermais. In einem ruhigen Villenviertel, durchzogen mit einer gewachsenen Parkanlage, liegt  das familiengeführte  ****Sterne Hotel „Juliane“. Natürliches und freundliches Lachen der Hotelmannschaft geben einem sofort das Gefühl, als Gast willkommen zu sein . Gleichermaßen stimmt in diesem Hause alles. Es passt eben. Und das zu einem fairem Preis.

Margit, eine adrette, ruhige und stets aufmerksame Serviceleiterin und Gabriel, der der den Wein zelebriert, sind die Wohlfühlvertreter im Hotel Juliane. -Ein überwiegend mit Südtiroler Weinen gefüllter Keller, läßt einem die Qual der Wahl. Diese fällt heute  auf einen IMG_5377Lagrein scal

Der Brunnenhof liegt oberhalb dem Hauptort Neumarkt auf Mazzon. Dieser Gebiet ist ca. 80 ha groß und liegt zwischen 350 und 500 m Meereshöhe; in den Weinbergen wird ein kleiner Anteil Lagreiner  angebaut.

Der Weinmacher Kurt Rottensteiner vom Brunnenhof, vinifizierte aus der autochthonen Sorte der Lagreiner – Traube einen empfehlenswerten und vor allem leichten Rotwein. Basis hierfür sind „Alte Reben“.

Farbe: dunkelgranat- und kirschrot

 Nase:.  Im Duft erscheinen Sauerkirschen, Flieder und ein wenig Bombeeren.  Dezente getrocknet Kräuter wie Thymian und Rosmarin

Gaumen: Weiche und gut eingebundene Tannine spiegeln sich in  einem geschmeidigen und harmonischen Nachhall

Passt zu: Erbeeren, Himbeeren und blaue Heidelbeeren mit Vanille Eis.IMG_5417 beeren scal

Diese Kombination, zusammen mit dem Mazzoner Lagrein , ist wie eine liebevolle Hochzeit.

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