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Archive for the ‘Aus dem Weinberg’ Category

wünsche ich allen Menschen auf diesem blauen Planeten Gesundheit, Liebe, Frieden und Zuversicht

Begegnen wir uns und der Natur mit all seinen Lebewesen in respektvoller Weise und Achtung.

Dankbar wollen wir all jenen helfen,  die nicht auf der Sonnenseite dieser Welt leben dürfen.

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2.1.2017 / Heitersheim / Markgräflerland – Wegkreuz aus dem Jahre 1633 –

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ein begnadeter Winzer und Weinmacher aus Artzenheim im Elsaß ( France ) schaffte eine kleine Sensation in dem armen und von der EU ausgemusterten Land.  Bosnien, ein fast vergessenes Flecken Erde, so  wunderschön, ursprünglich und von lieben Menschen bewohnt.

Ich erzähle  die lebendige  Story von meinem Freund Christian ZWICKERT ;

In Bosnien I Herzegowina wurden im Jahre 2013 gerade einmal 46 Weinbaubetriebe registriert. Diese bewirtschaften ca. 3.500 ha und erzeugen damit 30.000 Hektoliter. Hiervon entfallen nur 15 % auf den Teil von Bosnien.

Jetzt sind 3,5 Hektar Weinberge hinzugekommen. Sie liegen in der Republik Srpska in dem Ort Prnjavor.

VINARIJA  FAZAN

Christian ZWICKERT: „….ich liebe dieses Land, von der Mutter weitergegeben. Ich habe viele schöne Erinnerungen. Hier hatte mein Großvater seinen nach Süden gelegenen Obstgarten und Weinberg“.  Als Christian und seine bosnische Ehefrau zum ersten Mal das brach liegende Land betraten, flogen viele Fasanen vor ihnen auf. Sie haben noch heute hier ihr Habitat. Deshalb wurde das Weingut FAZAN genannt.

img_20161128_0001Im Jahre 2007 startete Christian sein Projekt FAZAN mit dem Anlegen des Weingartens, das bis 2012 andauern sollte. Es wurden 5000 Rebpflanzen pro ha. gesetzt. In gleichem Jahr wurde der Weinmacher Boris LEPIR engagiert.

img_20161128_0003Im Herbst 2013 konnten die ersten Trauben gelesen und ausgebaut werden.

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Der Boden ist geprägt  von schluffigem, leicht eisenhaltigem Lehm und angereichert mit Magnesium. Das continentale Klima mit warmem Spätsommer  tut den Trauben gut. Die Reberziehung ist ein einfacher oder doppelter Guyotschnitt. Für den Syrah wird das Gobelet – Verfahren angewandt. Der abwechselnde Pflegemodus ist eine begrünte Zeile und die andere wird zwischen den Zeilen manuell bearbeitet. Im nächsten Jahr wird die Zeile gewechselt.

Der Einsatz mit Herbiziden und Insecticiten ist tabu. Das heißt  auch: keinen Einsatz von Kupfer und Schwefel.

img_20161128_0005Die Weine werden traditionell ausgebaut im Edelstahltank mit kontrollierter Temperatur.

Nach der Gärung wird der Wein in Eichenfässern bis zur Abfüllung gelagert.

Es wird auf die Flasche abgefüllt und mit Naturkorken verschlossen.

Im April 2017 wird meine Bestellung mit Wein aus Bosnien ausgeliefert.

Ich freue mich darauf und auf die Verkostungsnotizen.

 

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Die Zeitung „der Sonntag“ vom 31. Juli 2016 schreibt auf der Titelseit: „Das große Sterben“. Es gibt dramatisch weniger Schmetterlinge und andere wilde Bestäuber. Das ist eine Gefahr für das Ökosystem. Ein Drittel aller Lebensmittel in der westlichen Welt würden oder schlimmer, werden fehlen wenn….“.

In derselben Zeitung wirbt das E. Center in Müllheim mit Wein aus der Ortenau. Die Ortenauer Weinkeller (OWK) gehören zur EDEKA Gruppe Südwest.

Eine Flasche  Grau- oder Weißburgunder, Spätburgunder Rotwein oder Spätburgunder Weißherbst für sage und schreiben: € 1.99 je 0,75 ltr. Flasche ( 1 ltr= € 2,65 )

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Bei diesem Erlös der Ortenauer Weinkellerei  kann nurmit Verlust verkauft werden. Zieht man vom Verkaufspreis 19% Umsatzsteuer sowie den Rabatt von um die 30 % ab,  dann kauft das E-Center ein für ca. € 1.18 die 0,75 ltr. Flasche.

Um diese Menge an Wein erzeugen zu können, benötigt man ca. 1 kg Trauben. Der Auszahlungspreis liegt etwa bei € 1,– pro kg. Setzt man noch weitere variable Kosten für Flasche, Verschluss und Etikett mit € 0,27 an, so ergibt es bereits eine Unterdeckung von € 0,07.  Und der Wein ist noch nicht ausgebaut, etikettiert, verkauft, verschickt und verwaltet.

Egal wie, die variablen Kosten müssen immer verdient sein. Bei den fixen Kosten sollte man zumindest einen Betrag über den variablen erzielen, um somit die fixen Kosten decken zu können ( Deckungsbeitrag ). Für Konzernunternehmen gelten diese Regeln wohl nicht.

Dieses Angebot ist leider kein Einzelfall. Im nächsten Blog werde ich über einen kausalen Zusammenhang von wertlosen Preisen und einhergehendem Sterben unser Ökosysteme berichten.

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an alle Menschen, denen dieser sensible und wundervolle blaue Planet am Herzen liegt.

Filmwoche  über das Thema:

„Humus – die vergessene Klimachance“.

hier bitte anklicken wegen Veranstaltungsterminen:

www.ttfreiburg.de/humus

Täglich 7. – 12. März, jeweils um 19.30 Uhr

im Vauban, Rieselfeld, Zähringen, der Innenstadt und Kirchzarten.

mit anschließender Diskussion. Am 12. März im Vauban im Haus 037 moderiert Frau Dr. Carola Holweg

Die Transition Town Freiburg zeigt in Kooperation mit verschiedenen Veranstaltern die bislang wenig beachteten Zusammenhänge von Bodenqualität, ökologischer Land- und Gartenwirtschaft und Klimaveränderung auf. Wie macht Sekem in Ägypten die Wüste fruchtbar? Wie atmen Böden CO2 ein und aus? Was ist Terra Preta? Was können wir hier tun? Im Anschluss Projektvorstellungen.

 

 

 

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am 17. Januar 2016

von 14 – 19 Uhr

in Niederweiler

im Gasthaus Warteck

Seit dem Jahre 1989 verbindet die vier Winzermeister:

Günter Kaufmann – Weingut Kaufmann in Efringen – Kirchen

Friedrich Schneider – Weingut Schneider – Kraft in Niederweiler

Karlheinz Schopferer – Rebverdelung in Buggingen

Jürgen Hermann – Vorsitzender der WG Hügelheim

„eine einschneidende Freundschaft“. Für 4 Tage im Jahr ist die Rebschere das Arbeitsgerät zum gemeinsamen winterlichen Rebschneiden.

Wie so etwas abläuft hat der Redakteur Alexander Huber von der Badischen Zeitung ( anklicken ) in der heutigen Ausgabe vom 16.1.2016 lebhaft beschrieben.

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Jürgen Hermann, Friedrich Schneider, Günter Kaufmann, Karlheinz Schopfer ( v.l, )

Anmerkung:

Diesen BZ  Artikel, in den Morgenstunden des heutigen Samstags, zu lesen, tut richtig gut und beruhigt. Inmitten  von  Negativschlagzeilen,   allen flüchtigen, wirtschaftlichen und kriminellen Ausschweifungen in unserer, aus dem Ruder zu laufenden Welt, gibt es tatsächlich noch „menschliche Biotope“.  Nutzen auch Sie die Gelegenheit der Unterhaltung mit den vier Freunden, in einem beruhigenden Umfeld, auf dem morgigen Weinmarkt mit offener Weinprobe. Offeriert werden 30 Weine – vom Sekt und Süßwein bis zu den trockenen Tropfen in weiß, rose und rot.

Quelle: BZ vom 16.1.2016 / Alexander Huber

ddB

 

 

 

 

 

 

 

 

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das weltweit am meisten genutzte Pflanzenschutzmittel ist wahrscheinlich krebserregend ― davor warnen führende Wissenschaftler gerade! Monsanto fordert nun, dass die Weltgesundheitsorganisation ihren bahnbrechenden Bericht widerruft, und könnte die Wissenschaft so zum Schweigen bringen. Doch Experten sagen, dass ein dringender Aufruf der Öffentlichkeit das verhindern kann.  In der EU wird Glyphosat offiziell überprüft  Die   Die Gefahr ist eindeutig — dieses Gift wird in unseren Lebensmitteln, auf unseren Feldern, Spielplätzen und Straßen eingesetzt. Sorgen wir dafür, dass es vom Markt genommen wird.

Monsanto rüstet sich. Glyphosat ist die Grundlage für „RoundUp“ — der Chemie-Pfeiler, auf den sich Monsantos Gentech-Imperium stützt. Es bringt jedes Jahr 6 Milliarden Dollar ein. Das Unternehmen behauptet, die WHO habe in ihrem Bericht Studien ignoriert, die die Unbedenklichkeit von Glyphosat belegen. Doch diese 17 Wissenschaftler sind keine Narren — sie gehören zu den besten Onkologie-Experten der Welt! Sie haben sich umfassend mit unabhängigen Studien befasst und dabei Studien von Unternehmen ausgelassen, die die Zulassung ihrer Produkte bezwecken wollten. Die Regulierungsbehörden berufen sich hauptsächlich auf Tests von Unternehmen, die ihre Gifte auf den Markt bringen wollen! Entscheidende Befunde gelangen nicht an die Öffentlichkeit, weil sie “unter das Geschäftsgeheimnis fallen”. Bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit besteht das wissenschaftliche Gremium zu 58% aus Mitgliedern, die Verbindungen zum Sektor pflegen. Es ist verrückt, doch so sieht unser System nun einmal aus. Und gerade deshalb ist unser gemeinsamer Einsatz so wichtig, damit dieser entscheidende Bericht nicht ignoriert wird. Einige Länder haben Glyphosat bereits verboten. Jetzt steht es in Kanada, Brasilien, der EU und den USA auf dem Prüfstand. Eine einmalige Gelegenheit also, weltweit das Blatt zu wenden. Machen Sie mit und verbreiten Sie den Aufruf:

Unterzeichnen Sie den dringenden Aufruf und berichten Sie allen davon:

Petition unterzeichnen

 An den EU-Kommissar für Gesundheit, Vytenis Andriukaitis, die Behörden in den USA, Kanada und Brasilien und alle Ministerien und Regulierungsbehören für Gesundheits- und Umweltpolitik:

Als Bürger als aller Welt sind wir darüber alarmiert, dass Glyphosat für Menschen “wahrscheinlich krebserregend” ist. Wir fordern Sie auf, das Vorsorgeprinzip anzuwenden und die Zulassung von Glyphosat, welches in Pflanzenschutzmitteln wie Monsantos RoundUp enthalten ist, sofort aufzuheben. Wir bitten Sie außerdem, die Studien in dem Bericht der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in ihre aktuellen Sicherheitsprüfungen miteinzubeziehen. Bitte sorgen Sie dafür, dass alle Prüfungen transparent sind, auf unabhängigen Studien beruhen und von unabhängigen Forschern bewertet werden, die keinem Interessenkonflikt unterliegen. Solange Glyphosat nicht als unbedenklich eingestuft werden kann, müssen Sie dafür sorgen, dass die Menschen ihm nicht ausgesetzt sind.

hier klicken:

https://secure.avaaz.org/de/monsanto_dont_silence_science_loc_eu/?cuEjTab

Wir das Avaaz Team haben es schon mehrmals geschafft — wir haben dazu beigetragen, in der EU ein Moratorium für bienengefährdende Neonikotinoide zu erwirken und in Argentinien eine riesige Saatgut-Fabrik von Monsanto zu stoppen. Schützen wir jetzt unsere Gesundheit, damit wir nicht als Versuchskaninchen herhalten müssen. Dies könnte ein Durchbruch für die sichere und nachhaltige Landwirtschaft sein, die unser Planet braucht.

Über Glyphosat habe ich mehrfach berichtet. Im Suchfenster eingeben : Glyphosat oder Roundup

per 20.4.2015 haben fast 380.000 Menschen die Petition unterzeichnet. 500.000 Stimmen sind notwendig.

 

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Ursprünglich sollte der Anbaustopp für  das Anpflanzen von Rebstöcken in der EU ganz freigegeben werden. Die Mehrheit der europäischen Winzer und Weinbauverbände hat sich jedoch erfolgreich gegen die EU-Kommission in Brüssel und deren Aufhebung des Anbaustopps gewehrt.

Das bisherige Regelung wird am 1.1.2016 von einem Genehmigungssystem für Rebpflanzungen  abgelöst und soll bis zum Jahre 2030 Gültigkeit haben.

Von Seiten der EU-Kommission und den einzelnen Mitgliedstaaten,  bis hinunter zu den jeweiligen Regionen  mit ihren Weinbauverbänden wurden die Durchführungsbestimmungen in der sogenannten „Deligierte Rechtsakte“  EU Nr. 1308 / 2013 vom 17.12.2013 erarbeitet. Die EU–Kommission hat die Akte am dem EU-Parlament und dem EU-Ministerrat eingereicht. Beide müssen bis zum 15.2.2015 den „Deligierten Rechtsakt“ annehmen oder ablehnen.

Der  Durchführungsrechtsakt mit den Detailregelungen zur praktischen Umsetzung  ist zu diesem Zeitpunkt noch in Bearbeitung.

Fazit: Winzer können ab dem Jahre 2017 Reben pflanzen, wenn sie  eine kostenfreie Genehmigung bzw. Autorisierung erhalten. Wird die Pflanzerlaubnis nicht innerhalb von drei Jahren ausgeübt, so werden Verwaltungssanktionen erlassen.

Schutzmechanismus für Neuanpflanzungen

Die Mitgliedstaaten stellen jährlich Genehmigungen für 1 % der tatsächlich mit Reben bepflanzten Gesamtfläche in ihrem Hoheitsgebiet zur Verfügung. Maßgebend ist die Fläche, wie sie am 31. Juli des Vorjahres bestanden hat.

Auf der Agrarministerkonferenz am 30. 8. 2013 in Würzburg wurde der Beschluss gefasst, die jährliche Ausweitungsquote bundeseinheitlich mit 0,5 % und bei den Bundesländern mit Quote an kleinen Rebflächen bis zu 1 % anzusetzen.

Bei einer Ausdehnungsquote von 0,5 % entspräche dies  einer zusätzlichen Rebfläche von jährlich:

  • 500 ha. für Deutschland und
  •  80 ha. für das Weinbaugebiet Baden

Bis zum Jahre 2030 bedeutet das eine Ausdehnung der Rebfläche von insgesamt

  •   7.000 ha für Deutschland und davon
  •  1.120 ha für das Weinbaugebiet Baden

Jedes der 13 Weinanbaugebiete in Deutschland k a n n:

  • eine unter 1 % liegende Ausdehnungsfläche von 0,1 – 0,9 % anwenden.
  • die Ausstellung von Genehmigungen einschränken für Flächen einer geschützten Ursprungsbezeichnung, für geschützte geografischen Lagen oder für Flächen ohne geografische Angaben.

Alle Abweichungen unter 1 % müssen begründet werden z.B.:

  • durch eine Deckelung soll der derzeitige inländische Weinmarkt mit relativ befriedigenden Preisen stabil gehalten werden.
  • Vermeidung einer drohenden Wertminderungen bei Weinen mit geschützter Ursprungsbezeichnung und / oder geschützter geografischer Angabe

Nach dem neuen System gibt es drei Genehmigungsvarianten:

1. Neuanpflanzungen durch Autorisierung

Weingut Schneider-Pfefferle Neuanlage 2012 am Schilzberg Heitersheim

Weingut Schneider-Pfefferle Neuanlage 2012 am Schilzberg Heitersheim

Die Quote des Zuwachses ist in jedem Jahr neu festzulegen.

  • Die Genehmigungsfähigkeit kann gekoppelt werden an eine berufliche Qualifikation und / oder die vom Antragsteller landwirtschaftlich genutzte Fläche ist nicht kleiner als die beantragte Fläche.
  • 100 % der genehmigungsfähigen Anträge werden anteilig auf die Antragsteller verteilt, sofern die Anträge die zur Verfügung stehende Rebfläche überschreiten.
  • Oder es soll eine Prioritätenliste Abhilfe schaffen wie beispielsweise: Erhaltung der Umwelt und von Steillagen, Flurbereinigung, Neueinsteiger etc.

2. Wiederbepflanzungen

Eine Rodung beinhaltet ab dem 1.1.2016 automatisch das Recht zur Genehmigung einer Wiederbepflanzung. Die Reinkultur der Flächen muss gleichwertig sein.

  • Die neuen EU – Übergangsbestimmungen gestatten es, Wiederbepflanzungen die bisher nur auf derselben Fläche möglich waren, auf jedem Grundstück das dem Winzer gehört vorgenommen werden können. Dies gilt auch dann, wenn es nicht in dem definierten Anbaugebiet liegt. Ein Wechsel in ein anderes Weinbaugebiet ist allerdings nur möglich, wenn es sich um die Kategorie „Deutscher Wein“ handelt.
  • Die Weinbauverbände befürchten zudem, dass künftig nur noch dort Reben angebaut werden, wo es sich wirtschaftlich besonders lohnt. Dann könnten beispielsweise die landschaftlich sehr schönen Steillagen auf der Strecke bleiben, da sie teurer zu bewirtschaften sind.
  • Peter Wohlfahrt – Geschäftsführer des Badischen Weinbauverbandes sagt:“ Neue Flächen sollten jedoch ausschließlich innerhalb der bestehenden Rebflächen entstehen. Wir wollen keine Zerschlagung, keine Inselbildung“.                                                                                  
  • Der DWV – Deutscher Weinbauverband – will auch künftig an den derzeit geltenden rechtlichen Vorgaben festhalten, dass bei Erteilung von Genehmigungen für Wiederbepflanzungen die Übertragung von Steillagen in Flachlagen sowie die Übertragung über Anbaugebiete hinweg auszuschließen.
  • Rodung November 2014 am Fohrenberg Ballrechten-Dottingen

    Rodung November 2014 am Fohrenberg Ballrechten-Dottingen

3. Anpflanzung durch Umwandlung bestehender gültiger Pflanzrechte in Autorisierungen                                                                                                         

Im Rahmen der neuen EU- Anbauregeln ist die Handelbarkeit von Pflanzrechten ab dem 1. Januar 2016 ausgeschlossen. Ende 2015 noch vorhandene, nicht in Anspruch genommene und gültige Pflanzrechte können ab dem 1. Januar 2016 in Genehmigungen für Neuanpflanzungen umgewandelt werden. Diese Genehmigungen können als „betriebliches Pflanzrecht“ flexibel binnen drei Jahren ausgeübt werden. Ansonsten verfallen die Rechte am 31.12.2020. Dies gilt für Pflanzrechte, die nach 2008 entstanden sind. Vor 2008 entstandene Rechte laufen wie gehabt in 13 Jahren aus und müssten vorher umgewandelt sein.

Zum 30.11.2014 existierten laut Auskunft der Landwirtschaftskammer Rheinland – Pfalz noch ca. 2.000 ha ungenutzte Pflanzrechte.

 

Schlussbemerkung

Realisieren die deutschen Weinanbaugebiete das geplante Wachstum, dann entsteht nach der ersten Pflanzperiode in 2017 sowie der ersten vollen Ernte ab Jahre 2021 eine jährliche Wein-Mehrmenge von rund 5 Millionen Liter für alle Gebiete und für Baden ca. 800.000 Liter.

pl

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