Laubarbeiten

Laubarbeiten

Über das Laubmanagement gibt es genügend Literatur wie beispielhaft: „Weinbau“ von Karl Bauer. Oder aktuelle Ausarbeitungen in dem Blog „Weinbau & Oenologie“ von Sebastian Holey. Geht man derzeit aufmerksam durch die Weinberge, so fallen die unterschiedlichsten Auslichtungstechniken in der Traubenzone auf. • Ganz  extrem ist die „unten ohne“ Entlaubung auf beiden Seiten. Hierbei gibt es Vorteile, die in den Schriftenreihen ausgiebig beschrieben sind.

Negativ betrachtet besteht jedoch:

• Sonnenbrandgefahr

• Fehlender Schutz bei Unwetter

• Funktionstüchtige Blätter – Assimilatproduzenten – fehlen • Störung des Blatt – Fruchtverhältnisses ( BFV) bei Weißweinsorten, z.B. bei Riesling erhöhen sich die Gerbstoffe und beim Sauvignon-Blanc werden die sensorischen Aromastoffe zu früh um- bzw. abgebaut

• Stressbelastung durch höhere UV- Strahlen wegen fehlender Ozonschichten

Ideal ist eine stärkere Teilentblätterung an der Ostseite ( N – S – Zeilung ) oder an der Nordseite ( O-W – Zeilung ). Möglichst nur die inneren Blätter entfernen, die wenig besonnt werden.

Vorbildliches Laubmanagement in einer Cabernet-Carbon – Rebanlage von Daniel Feuerstein, Heitersheim

pb:ld

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