Spätfrost

Spätfrost

in  Österreich haben die Eisheiligen in der Nacht vom 17. auf den 18. Mai ihrem Namen (k) eine Ehre gemacht. Bis zu fünf Grad minus erreichten die schädlichen Temparaturen in den niederösterreichischen Weinbaugebieten. Total geschädigt wurden rund 4.000 Hektar und teilerfroren etwa 2.000 Rebfläche. Der radikale Kaltluftstrahl wütete im Pulkautal ganz extrem. Trostlos sah es im Kremser und Wiener Raum sowie teilweise im Burgenland aus. Das ist für Österreich nach 2011 wieder ein Rückschlag. Die Folgeschäden für 2013 sind noch nicht einzuschätzen. Bei uns in Deutschland wurden die Schäden durch präventive Maßnahmen wie Hubschrauber in Grenzen gehalten.

Also gilt: nach dem Frost ist vor dem Frost. Ob durch die Klimaverschiebung bedingten Auswirkungen wie Hitze, Fallregen, Hagel und Frost wiederholt auftreten ist anzunehmen.

Wie kann man Reben vor Frost schützen?  Von Rauchfeuer, künstlicher Nebel, Beregnung, Elektroheizung und /oder Luftverwirbelung mittels Hubschrauber. Es ist allerdings kein Patentrezept in Sicht.

Was ist wenn wir querdenken und unsere Phantasie sowie Erfindungsgeist aktivieren? z.B. ein überdimensionaler Fön mit Breitschlitzdüse auf einem 360 ° Grad drehenden Podest  bläst Warmluft gegen die einfallende Kaltluft.

Dieser Bericht soll ein Denkanstoß sein, das Mögliche zu tun, um dem Frost etwas Zunder zu geben, damit viele Erwerbsfamilien von ihren Reben weiterhin leben können.

 

pb:ld

 

Ein Gedanke zu „Spätfrost

  1. Was der Frost im Weinviertel, war dann der Hagel in der Südoststeiermark im Frühsommer. Einige Winzer rund um St. Anna am Aigen haben fast die Hälfte der Ernte verloren. Das war auch nicht lustig

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