VDP – Bezeichnungsmodell

VDP – Bezeichnungsmodell

der Verband Deutscher Prädikatsweingüter beschloss am 2.7.2012 im Staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg eine neue Art der Klassifizierung. Diese ermöglicht den Regionen eine Hierarchie in ihrer Lagenverwendung und in der Kombination mit differenzierten Qualitätsanforderungen. Die Herkunft ist künftig am Flaschenhals als Label mit dem Traubenadler gekennzeichnet, beginnend mit :

1.“ VDP. Große Lage

2“ VDP Erste Lage“.

Optional: 3. „Ortswein“ und 4.  „Gutswein„.  Es gelten enge Kriterien wie Rebsorten und ein Ernteertrag bei 1. von 50 Hektoliter / ha., bei 2. und 3. von 60 Hektoliter /ha sowie bei 4. mit 75 Hektoliter /ha.

Neu ist das Logo „Grosses Gewächs“ als Sonderprägung am Flaschenhals. Erklärtes Ziel der  200 Edelwinzer ist es, sich dem französischen Modell nach dem Herkunftsprinzip anzunähern. So nennt man in Frankreich “ Grand Cru “ für die beste Lage. Jede französische Weinbauregion definiert jedoch den Begriff unterschiedlich . Das Motto der weltweit ältesten Winzervereinigungen lautet: „Je enger die Herkunft, umso höher die Qualität“ Damit will man außerdem zum Erhalt der weinbaulichen Kulturlandschaft beitragen.

Über die vielen Modelle im Bezeichnungsrecht wird im Deutschen Weinbauverband heftig diskutiert und gestritten.   Im nächsten Beitrag erfolgt eine kritische Durchleuchtung des Beschlusses.

Übrigens bedeutet VDP auch

pb:ld

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