Gutedel Cup – zuviele Kategorien?

Gutedel Cup – zuviele Kategorien?

Wollen wir Markgräfler  mit dem Gutedel national weiterkommen, dann dürfen wir  nicht den Fehler machen,  in unseren eigenen  Gutedel – Grenzen zu denken und einen Gutedeltyp schaffen, wie wir ihn hier im Ländle mögen . Denn weinbauflächig hört bei Freiburg das Markgräflerland auf.  Das Geschmacksbild des Gutedels verändert sich ab hier. Der Verbaucher  mag nicht unbedingt nur „Trocken“ und ein Cup mit vier Siegern kann er kaum auseinanderhalten. Fährt man ab dem 1. Mai durchs Markgräflerland, dann kann einem passieren, 4 Cup-Sieger 2012 – Transparente anzutreffen. Bei der Kategorie Spätlese gibt es nur noch TOP fünf, weil die angestellten Spätlesen nicht ausreichen.

Deshalb wäre es  für den Markgräfler Wein e.V. sinnvoll,  folgende Überlegung zu diskutieren:

1.  Zusammensetzung der Jury:  aus jedem der 16 Bundesländer ein Sommelier, und 4 weininteressierte Privatleute sowie 3 Weinschreiber und 3 Weinfachhändler,  ergänzend dazu 4 ausgewählte Markgräfler Weinnasen. Ergibt eine 30 köpfige Jury .

2. Maximal e  i n e Kategorie und die heißt „Gutedel“  sowie als Sonderpreis: „Gutedel Edelsüß“

3. Bewertung der Weine nach dem PAR-System. Mit 30 Sachverständigen kann man 5 Gruppen zu 6 Personen bilden. Bei 160 Weinen sind somit 32 Weine von jeder Gruppe zu verkosten.

Nur eine kleine Anregung zum bisherigen System.

pb:ld

Ein Gedanke zu „Gutedel Cup – zuviele Kategorien?

  1. Au weia – habt` Ihr`s nicht ne Nummer kleiner: Man (und Frau auch) sollte
    sich zunächst mal mit dem Fundament befassen bevor darüber diskutiert
    wird wie das Dach gedeckt wird !
    Solange man nicht in der Lage bzw. nicht bereit ist sich auf ein Geschmacks-
    profil zu einigen,das heißt zu definieren wie ein postiv typischer Wein aus dieser Rebsorte schmecken soll/sollte bleibt dieser sogenannte Gutedel Cup ein reiner „Marketing Gag“. für ein profilloses und national unbedeutendes
    Produkt.

    Der Gutedel kann ein wunderbarer und erfrischender kleiner Wein sein, ein perfekter Begleiter dersüdbadischenVesperküche.Diesogenannten „Gewinner“
    dieser Veranstaltung haben mit Ihrer sehr oft vollkommen übertriebenen
    Restsüße und Ihrer teilweise schon an Sauvignon blanc erinnernden Fruchtig-
    keit überhaupt nichts mit der positen Tradition des Gutedels zu tun.

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