Blühende Reben im Markgräflerland

Blühende Reben im Markgräflerland

bis zum Herbst 2010 zählt man dann noch 100 Tage,

und auch der Mohn zeigt noch seine rote Blütenpracht.

Kühle und feuchte Mai-Witterung verzögerte das Rebenwachstum um 12 Tage. Die Erfahrung zeigt, dass eine frühe Blüte Anteil  an einem guten Weinjahr haben kann.

Wenn das Geschein sein anfangs grünes und dann gelblich verfärbtes „Käpple“ abgestossen hat, erfolgt gleichzeitig die Bestäubung durch Abgeben von Pollen. Diese beginnen auf dem klebrigen Narbensekret zu keimen. Der Pollenschlauch wächst in 48 Stunden 2,5 mm durch den Griffelkanal bis zu der im Fruchtknoten befindlichen Samenanlage. Hier werden dann über eine doppelte Befruchtung  zwei Zellkerne mit dem Kern der Eizelle und dem Embryosackkern vereinigt.

Europäische Edelsorten besitzen meistens eine Zwitterblüte, es erfolgt somit über weibliche und männliche Blütenorgane  eine eigene Befruchtung.

Heuer wird im Markgräflerland der Herbst so um den 25. September beginnen.

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