Feeds:
Beiträge
Kommentare

Federweiss 2015 er

Weingut Thomas MARUGG in Fläsch – Ausserort ( CH).

In der Regel fährt man schnellst möglich über die Autobahn  durch das Gebiet der „Bündner Herrschaft“ Richtung Chur / Davos und weiter.

Für Weinliebhaber, die  noch Zeit und Muße mitbringen, lohnt sich ein  Abstecher in das Weinbaugebiet von Fläsch . Einfach  im Heidiland von der E 43  abfahren.

In dieser Region mit ca. 450 ha. ist der Wein knapp, kontigentiert  und  auf 2 Jahre hinaus schon verkauft .  So z.B. beim Weingut Gantenbein in Fläsch oder beim Weingut Eichholz in Jenins.

Das kleine Weingut von Thomas Marugg gefällt mir sehr gut, weil die Philosophie

„Wir arbeiten mit der Natur – aus Verantwortung gegenüber kommenden Generationen“

gelebt wird.

 Ein „Federweiss“ entsteht vorzugsweise aus reinem Ablaufsaft ( Saignée ) von leicht angepressten Pinot Noir –  Trauben. Die Vinifizierung erfolgt wie ein Weisswein. In der Deutschschweiz hat sich jedoch die Bezeichnung Blanc de Noir durchgesetzt.

Wir probierten am 12.8. diesen Federweiss bei mir im Garten  in Heitersheim im Markgräflerland :

  • sommerliche Außentemperatur 27 °.

  • mit 8 ° wird dieser Wein eingeschenkt.

  • das Glas beschlägt sich taufrisch

  • eine leichte Perlage an der Glasinnenseite zeigt Frische und Lebendigkeit an.

  • die Farbe des Weines gleicht der auf dem Teller servierten geräucherten Lachsforelle.

  • leichte Aromen von Walderdbeeren, reifen Sauerkirschen und weißen Ribisili.

  • dezente Würzigkeit nach Rosmarin. Ganz leichte Citruskomponente.

Der Preis pro Flasche liegt bei CHF 18,50. Für Schweizer Verhältnisse sehr günstig.

In der Gruppe der mir bekannten Roséweine ein gelungener sehr guter Ausreißer. Empfehlenswert.

Chapeau Thomas.

BvG

IMG_3259

Die Zeitung „der Sonntag“ vom 31. Juli 2016 schreibt auf der Titelseit: „Das große Sterben“. Es gibt dramatisch weniger Schmetterlinge und andere wilde Bestäuber. Das ist eine Gefahr für das Ökosystem. Ein Drittel aller Lebensmittel in der westlichen Welt würden oder schlimmer, werden fehlen wenn….“.

In derselben Zeitung wirbt das E. Center in Müllheim mit Wein aus der Ortenau. Die Ortenauer Weinkeller (OWK) gehören zur EDEKA Gruppe Südwest.

Eine Flasche  Grau- oder Weißburgunder, Spätburgunder Rotwein oder Spätburgunder Weißherbst für sage und schreiben: € 1.99 je 0,75 ltr. Flasche ( 1 ltr= € 2,65 )

IMG_3224 (2)

 

Bei diesem Erlös der Ortenauer Weinkellerei  kann nurmit Verlust verkauft werden. Zieht man vom Verkaufspreis 19% Umsatzsteuer sowie den Rabatt von um die 30 % ab,  dann kauft das E-Center ein für ca. € 1.18 die 0,75 ltr. Flasche.

Um diese Menge an Wein erzeugen zu können, benötigt man ca. 1 kg Trauben. Der Auszahlungspreis liegt etwa bei € 1,– pro kg. Setzt man noch weitere variable Kosten für Flasche, Verschluss und Etikett mit € 0,27 an, so ergibt es bereits eine Unterdeckung von € 0,07.  Und der Wein ist noch nicht ausgebaut, etikettiert, verkauft, verschickt und verwaltet.

Egal wie, die variablen Kosten müssen immer verdient sein. Bei den fixen Kosten sollte man zumindest einen Betrag über den variablen erzielen, um somit die fixen Kosten decken zu können ( Deckungsbeitrag ). Für Konzernunternehmen gelten diese Regeln wohl nicht.

Dieses Angebot ist leider kein Einzelfall. Im nächsten Blog werde ich über einen kausalen Zusammenhang von wertlosen Preisen und einhergehendem Sterben unser Ökosysteme berichten.

BdZv

 

vom 22. – 24. Juli 2016

  • Freitag, 22. Juli 2016, ab 18.00 Uhr Vernissage mit Peter Gaymann, der mit den Hühnern …
  • anschliessend Menü und Wein, bei gutem Wetter im Innenhof des Weingutes
  • Samstag 23. Juli ab 16.00 Uhr, gute Weine, feines Essen und anregende Gespräche, Musik und Tanz, Signierstunde mit Peter Gaymann
  • Sonntag, 24. Juli ab 12.00 Uhr, rund um das Thema Wein mit Peter Gaymann, Musik ab 19.00 Uhr die Hochschulband von Geisenheim mit Hannah Schindler

Alemannische Mundartgruppe Kulissenbürzler

  • Montag, 25. Juli 2016, 20.00 Uhr
  • Premiere des Stückes „de Jungbrunne“
  • Im Innenhof des Weinguts

ist ein weltweit  ausgeschriebener Wettbewerb für die Weine dieser Rebsorte, die landläufig unter dem Rebsorten – Synonym:  Chasselas – Fendant – Gutedel bekannt sind. Die fünfte Auflage verzeichnete mit 763 Weinen ein Rekordergebnis bei der Teilnahme. Bei der Siegerehrung im Schloss Aigle im Waadtland war das Markgräflerland mit seinen Gutedeln respektabel vertreten.Den Schwerpunkt bestimmen am Mondial du Chasselas die Schweizer Weine: 684 kamen aus dem Mutterland des Gutedels, 52 kamen aus Deutschland (im Vorjahr 37), 19 aus Frankreich, je drei aus Kanada und Ungarn und je einer aus den USA und Mexiko.

Die Präsenz der Markgräfler am Mondial du Casselas zeigt sich auch in den zwei Trophäen, für den besten Wein der Kategorien „Swing“ und „Bester deutscher Wein„, gestiftet von der Ersten Markgräfler Weinbruderschaft und vom Markgräfler Wein e.V.

Kategorie „SWING“ mit max. 11,5 % vol. alc.

IMG_3053

Goldmedaille:

1 : Weingut Löffler aus Staufen 

  2015 er Grüner Markgräfler    mit 90,1 Punkten

 2 : Sekt- und Weingut Schweigler aus Binzen

2015 er Grüner Markgräfler    mit 89,6 Punkten

Beide Weine kommen aus der Gruppe der „Weingräfler“  mit Ihren leichten Linien „Grüner Markgräfler“ Rosa Markgräfler und Blauer Markgräfler. Ein Zusammenschluss von 9 Weinerzeugern, mit gleichem Auftreten, gleichen Qualitätsgrundsätzen und doch individuellen  verschiedenen Weinen bei jedem Weinmacher.

 

photo-oberbadischer-juiln-2016Silbermedaille

Weingut Steinle aus Ballrechten  2015 er Gutedel Kabinett  mit 87,3 Punkten

Weingut Zotz aus Heitersheim    2015 er Gutedel Kabinett   mit 87,3 Punkten

Kategorie „EDELSÜSS“

Goldmedaille:

1. Winzerkeller Auggener Schäf    Gutedel Eiswein   mit 92,2 Punkten

2.  WG Schliengen               Lindenhof Gutedel     mit 90,3 Punkten

Kategorie „trockene Weißweine“

Goldmedaille und bester Gutedel in dieser Kategorie

  1.   Domaine Schoffit, Elsass         Chasselas Vieilles Vignes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zur Sommersonnenwende feiert die internationale Biochar – Gemeinde den World CharDay.
Weltweit sind Landwirte, Schulen, Universitäten und Firmen eingeladen, zwischen dem 18. und 26. Juni so viel Pflanzenkohle wie möglich herzustellen und damit ein Zeichen dafür zu setzen, welche bedeutenden Auswirkungen die Bindung von pflanzlichem Kohlenstoff für den Kampf gegen den Klimawandel haben könnte.

 

Photosynthesize – Carbonize

„Jede Pflanze, der wir auf einem nackten Boden zu Wachstum verhelfen, hilft uns den Boden wieder fruchtbar zu machen, Kohlenstoff zu speichern, Lebensraum und nicht Wohlstand sondern Wohlgang zu schaffen“.  Zitat von Hans-Peter Schmidt – Ithaka Institute for Carbon Intelligenz.

Einer äußerst fundierter und seriöser Newsletter :
Ithaka forscht an den Grundlagen für eine klimapositive Landwirtschaft mit hoher Biodiversität. Das Labor der Forschungsstiftung liegt inmitten seines Walliser Weinguts Mythopia. Praxisnah werden hier Methoden und Strategien für einen ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigen Qualitätsweinbau entwickelt.
 

wmd

das Wein- und Sektgut Norbert Helde aus Jechtingen führt zusammen mit der Forstwissenschaftlerin Dr. Carola Holweg

einen drei jährigen Feldversuch durch. Thema ist die Beantwortung der Frage:

Führt die Anwendung von Biokohle im Weinbau dazu:

  • dass weniger Nitrat in das Grundwasser gelangt?
  • eine Verbesserung der Böden mit Biokohle-Kompost bzw. Verbesserung der Qualität stattfindet?

Begleitet wird das Forschungsprojekt von Frau Monika Riedel vom Weinbauinstitut Freiburg.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte aus der Badischen Zeitung  ( anklicken ) vom 11.5.2016.

bereits im Januar 2010 hatte Hanspeter Schmidt bei uns in Heitersheim über den Nutzen und die Herstellung von Biokohle referiert.

Beiträge aus diesem Blog finden  Sie unter diesem Beitrag Biokohle – Bodenverbesserung im Weinberg.

hB

 

 

 

Wieder ist es soweit. Einladung Saisoneröffnug 2016

Einladung Saisoneröffnug 2016_2pl

%d Bloggern gefällt das: