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haben sich  mit Beginn  der Saison 2016 / 2017 zusammengeschlossen. Das Weingut Zotz in Heitersheim ist ein renomiertes und bekanntes Unternehmen.


Im Jahre 1865 wurde das Weingut von Julius gegründet. Nach wie vor ist das Weingut Zotz ein Familienunternehmen  und wird  von Julian, Martin und Michael Zotz geleitet. Insgesamt werden 80 ha Reben bewirtschaftet.

Im Oktobe 2017 wurde das Weingut Zotz mit dem baden-württembergischen Staatsehrenpreis ausgezeichnet. Somit ist Zotz das erste Weingut im Markgräflerland mit dieser Auszeichnung. Über einen Zeitraum von drei Jahren wurden die Weine und die gesamtwirtschaftliche Leistung beurteilt und prämiert.

Z e h n  Weinbaubetriebe aus dem Markgräflerland sind dieser seit nunmehr neun Jahren tätigen  Weinmachergruppe angeschlossen. Den Gutedel als Kulturrebe aufzuwerten und zu zeigen, welches natürliche Potential in dieser knackigen Traube steckt ist, ihre Vision. Ihr Hauptprodukt kennt man am Markt als   –  den „Grüner Markgräfler“. Ein frischer, lebendiger und mit ca. 10 % vol. alc. leichter Frühlings- und Sommerweinein mit ca. 10 % vol. alc.

von links nach rechts:

Weingut Löffler – Wettelbrunn / Wein- und Sektgut Schweigler – Binzen / Weingut Schneider-Pfefferle – Heitersheim / Weingut Rainer Schlumberger – Laufen, Wein- und Hofgut Hügelheim / Weingut Zimmermann – Schliengen/ Weingut Rieger- Betberg, Weingut Lämmlin-Schindler – Mauchen/ Weingut Zotz – Heitersheim, Weingut A.Mißbach – Ebringen

www.weingraefler.de

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Für das Jahr 2017

wünsche ich allen Menschen auf diesem blauen Planeten Gesundheit, Liebe, Frieden und Zuversicht

Begegnen wir uns und der Natur mit all seinen Lebewesen in respektvoller Weise und Achtung.

Dankbar wollen wir all jenen helfen,  die nicht auf der Sonnenseite dieser Welt leben dürfen.

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2.1.2017 / Heitersheim / Markgräflerland – Wegkreuz aus dem Jahre 1633 –

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ein begnadeter Winzer und Weinmacher aus Artzenheim im Elsaß ( France ) schaffte eine kleine Sensation in dem armen und von der EU ausgemusterten Land.  Bosnien, ein fast vergessenes Flecken Erde, so  wunderschön, ursprünglich und von lieben Menschen bewohnt.

Ich erzähle  die lebendige  Story von meinem Freund Christian ZWICKERT ;

In Bosnien I Herzegowina wurden im Jahre 2013 gerade einmal 46 Weinbaubetriebe registriert. Diese bewirtschaften ca. 3.500 ha und erzeugen damit 30.000 Hektoliter. Hiervon entfallen nur 15 % auf den Teil von Bosnien.

Jetzt sind 3,5 Hektar Weinberge hinzugekommen. Sie liegen in der Republik Srpska in dem Ort Prnjavor.

VINARIJA  FAZAN

Christian ZWICKERT: „….ich liebe dieses Land, von der Mutter weitergegeben. Ich habe viele schöne Erinnerungen. Hier hatte mein Großvater seinen nach Süden gelegenen Obstgarten und Weinberg“.  Als Christian und seine bosnische Ehefrau zum ersten Mal das brach liegende Land betraten, flogen viele Fasanen vor ihnen auf. Sie haben noch heute hier ihr Habitat. Deshalb wurde das Weingut FAZAN genannt.

img_20161128_0001Im Jahre 2007 startete Christian sein Projekt FAZAN mit dem Anlegen des Weingartens, das bis 2012 andauern sollte. Es wurden 5000 Rebpflanzen pro ha. gesetzt. In gleichem Jahr wurde der Weinmacher Boris LEPIR engagiert.

img_20161128_0003Im Herbst 2013 konnten die ersten Trauben gelesen und ausgebaut werden.

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Der Boden ist geprägt  von schluffigem, leicht eisenhaltigem Lehm und angereichert mit Magnesium. Das continentale Klima mit warmem Spätsommer  tut den Trauben gut. Die Reberziehung ist ein einfacher oder doppelter Guyotschnitt. Für den Syrah wird das Gobelet – Verfahren angewandt. Der abwechselnde Pflegemodus ist eine begrünte Zeile und die andere wird zwischen den Zeilen manuell bearbeitet. Im nächsten Jahr wird die Zeile gewechselt.

Der Einsatz mit Herbiziden und Insecticiten ist tabu. Das heißt  auch: keinen Einsatz von Kupfer und Schwefel.

img_20161128_0005Die Weine werden traditionell ausgebaut im Edelstahltank mit kontrollierter Temperatur.

Nach der Gärung wird der Wein in Eichenfässern bis zur Abfüllung gelagert.

Es wird auf die Flasche abgefüllt und mit Naturkorken verschlossen.

Im April 2017 wird meine Bestellung mit Wein aus Bosnien ausgeliefert.

Ich freue mich darauf und auf die Verkostungsnotizen.

 

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S T E I W I I. Der erste Badische Wein aus dem Betonei ist famos gelungen. Ein 2015er Grauburgunder, trocken und unfiltriert. Das Ecovin Weingut Schneider – Pfefferle in Heitersheim /Markgräflerland wagte das Experiment mit 1.700 Liter Most, jeweils 850 Liter im Edelstahltank und im Betonei zu vinifizieren. Im Ergebnis entstanden zwei unterschiedliche Weine.

FAZIT: Die Eiform und der Werkstoff Beton haben wesentlichen Einfluss auf den Charakter eines Weines. img_3926

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Federweiss 2015 er

Weingut Thomas MARUGG in Fläsch – Ausserort ( CH).

In der Regel fährt man schnellst möglich über die Autobahn  durch das Gebiet der „Bündner Herrschaft“ Richtung Chur / Davos und weiter.

Für Weinliebhaber, die  noch Zeit und Muße mitbringen, lohnt sich ein  Abstecher in das Weinbaugebiet von Fläsch . Einfach  im Heidiland von der E 43  abfahren.

In dieser Region mit ca. 450 ha. ist der Wein knapp, kontigentiert  und  auf 2 Jahre hinaus schon verkauft .  So z.B. beim Weingut Gantenbein in Fläsch oder beim Weingut Eichholz in Jenins.

Das kleine Weingut von Thomas Marugg gefällt mir sehr gut, weil die Philosophie

„Wir arbeiten mit der Natur – aus Verantwortung gegenüber kommenden Generationen“

gelebt wird.

 Ein „Federweiss“ entsteht vorzugsweise aus reinem Ablaufsaft ( Saignée ) von leicht angepressten Pinot Noir –  Trauben. Die Vinifizierung erfolgt wie ein Weisswein. In der Deutschschweiz hat sich jedoch die Bezeichnung Blanc de Noir durchgesetzt.

Wir probierten am 12.8. diesen Federweiss bei mir im Garten  in Heitersheim im Markgräflerland :

  • sommerliche Außentemperatur 27 °.

  • mit 8 ° wird dieser Wein eingeschenkt.

  • das Glas beschlägt sich taufrisch

  • eine leichte Perlage an der Glasinnenseite zeigt Frische und Lebendigkeit an.

  • die Farbe des Weines gleicht der auf dem Teller servierten geräucherten Lachsforelle.

  • leichte Aromen von Walderdbeeren, reifen Sauerkirschen und weißen Ribisili.

  • dezente Würzigkeit nach Rosmarin. Ganz leichte Citruskomponente.

Der Preis pro Flasche liegt bei CHF 18,50. Für Schweizer Verhältnisse sehr günstig.

In der Gruppe der mir bekannten Roséweine ein gelungener sehr guter Ausreißer. Empfehlenswert.

Chapeau Thomas.

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Die Zeitung „der Sonntag“ vom 31. Juli 2016 schreibt auf der Titelseit: „Das große Sterben“. Es gibt dramatisch weniger Schmetterlinge und andere wilde Bestäuber. Das ist eine Gefahr für das Ökosystem. Ein Drittel aller Lebensmittel in der westlichen Welt würden oder schlimmer, werden fehlen wenn….“.

In derselben Zeitung wirbt das E. Center in Müllheim mit Wein aus der Ortenau. Die Ortenauer Weinkeller (OWK) gehören zur EDEKA Gruppe Südwest.

Eine Flasche  Grau- oder Weißburgunder, Spätburgunder Rotwein oder Spätburgunder Weißherbst für sage und schreiben: € 1.99 je 0,75 ltr. Flasche ( 1 ltr= € 2,65 )

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Bei diesem Erlös der Ortenauer Weinkellerei  kann nurmit Verlust verkauft werden. Zieht man vom Verkaufspreis 19% Umsatzsteuer sowie den Rabatt von um die 30 % ab,  dann kauft das E-Center ein für ca. € 1.18 die 0,75 ltr. Flasche.

Um diese Menge an Wein erzeugen zu können, benötigt man ca. 1 kg Trauben. Der Auszahlungspreis liegt etwa bei € 1,– pro kg. Setzt man noch weitere variable Kosten für Flasche, Verschluss und Etikett mit € 0,27 an, so ergibt es bereits eine Unterdeckung von € 0,07.  Und der Wein ist noch nicht ausgebaut, etikettiert, verkauft, verschickt und verwaltet.

Egal wie, die variablen Kosten müssen immer verdient sein. Bei den fixen Kosten sollte man zumindest einen Betrag über den variablen erzielen, um somit die fixen Kosten decken zu können ( Deckungsbeitrag ). Für Konzernunternehmen gelten diese Regeln wohl nicht.

Dieses Angebot ist leider kein Einzelfall. Im nächsten Blog werde ich über einen kausalen Zusammenhang von wertlosen Preisen und einhergehendem Sterben unser Ökosysteme berichten.

BdZv

 

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